Es ist zwar nur eine Studie, aber mit dem Aygo Crazy zeigt Toyota, welches Potential auch in Kleinwagen stecken kann. Ziel war es, maximalen Fahrspaß, viele Emotionen und ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.
Elektronische Hilfsmittel, Servolenkung und ABS sucht man im Aygo Crazy vergebens. Der kleine Toyota stellt sich quasi wie ein Go-Kart mit Türen und Dach dar.
Das martialische Aussehen, wird durch ein Bodykit wie bei einem Ralley-Wagen erzeugt.
Hinzu kommen 17 Zoll Alufelgen mit Reifen im Format 225/45 und ein Heckflügel aus Carbon, welchen die Macher direkt aus der amerikanischen Champ Car Serie ableiteten, in der Toyota aktiv ist. Die Maße des potente Toyota Aygo Crazy wachsen auf 3,50 m in der Länge, 1,80 m in der Breite und 1,50 m in der Höhe.
Unter der Motorhaube des Toyota Aygo Crazy schlummert ein 1,8 l großer VVT-i-Vierzylinder, der auch in der letzten Version des MR2 Roadsters zum Einsatz kam. Im Heck untergebracht, überträgt das manuelle 5-Gang-Getriebe die Kraft an die Hinterräder. Mittels Turbo-Aufladung entwickelt der Motor satte 200 PS und ein Drehmoment von 240 Nm bei 3.400 U/min. Das Serienpendant ist nur mit 1,0 l Hubraum nur 68 PS bestückt!
Um den flotten Kraftmeier auch zügeln zu können, kommen vorne 328 Millimeter große Bremsscheiben mit 4-Kolben-Zangen und hinten 280-Millimeter-Scheiben zum Einsatz.
Toyota kreierte exrta ein maßgeschneidertes Kühlsystem mit großen Kühlluftschächten, damit der Motor im kleinen Aygo nicht überhitzt.
200 PS bei nur 1.050 kg Gewicht ermöglichen dem Aygo Crazy außerdem flotte Fahrwerte: in 5,75 Sekunden spurtet der Kleine aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h. Toyota stimmte den Flitzer allerdings mehr auf direkte Lenkbefehle, kurvige Straßen und Rennstrecken ab.
Das Fahrwerk des Toyota Aygo Crazy stammt vom MR2 Roadster und verbessert die dynamische Performance. Sportsitze mit 4-Punkt-Gurten und ein Überrollkäfig sichern die Insassen auch bei zügiger Gangart.
Eine britische Straßenzulassung hat der Renn-Zwerg. Mit etwas Glück kann man ihn auch auf öffentlichen Straßen erleben.
Schade nur, dass es davon keine Kleinserie geben wird. Zurück